Etappe 47: Biberacher Hütte – Damüls

Etappe 47: Biberacher Hütte – Damüls

Die Mühe wert…

Nach der kurzen Vormittagsetappe, die ich recht schnell erledigt hatte, und einer kurzen Pause auf der Hütte, machte ich mich, nachdem ich meine Trinkflaschen gefüllt hatte, auf den Weg in Richtung Damüls. Vorbei an einigen Kühen führte ein Höhenweg erst einmal entlang des Berges. Nach einiger Zeit traf ich an einer Stelle auf eine Gruppe Wanderer, die mich auf dem sehr schmalen Weg freundlicherweise vorbeiließen.

Über eine Alm ging es weiter hinauf und schließlich auf der anderen Seite wieder ein wenig hinunter, wobei hier auch ein kleiner Bach gequert wurde. Vorbei an einigen Kühen, die mal wieder mitten im Weg lagen und dann plötzlich aufschreckten, als ich vor ihnen stand, mündete der Weg in eine Forststraße, welcher ich folgte. Der Weg zweigte dann irgendwann wieder ab und es ging über einen schmalen Höhenweg weiter.

Der teilweise vom Regen ausgewaschene Weg war bis auf ein paar Stellen keine Schwierigkeit und bot auch gute Versicherungen via Griffen und Seilen. Ein letztes Mal über steile Serpentinen und einen Aufstieg mit Hilfe der Seile und ich war auf der Hochschere angekommen. Nachdem ich eine kurze Müsliriegelpause eingelegt hatte und den wunderbaren Ausblick genossen hatte, merkte ich, dass es hinter mit bereits zuzog und ich machte mich also schnell an den Abstieg über den Hochscherenweg.

Zuerst über einen gesicherten Steig und dann entlang von vielen Serpentinen kam ich über eine Alm zu einer Zufahrtstraße, wo ich kurz mit einem Passanten quatschte und mich dann an den Wiederanstieg machte. Die Straße führte mich durch ein kleines Almdorf in Richtung Zafernhorn. Ich überholte einen Mountainbiker, der sein Bike schieben musste, und bog dann rechts auf den Weg nach Faschina ab. Über die Bartholomäusalpe ging es recht flott und ohne Zwischenstopp nach Faschina.

Da ich leider in dem Café, in dem ich eingekehrt war, keinen Stempel bekam, musste die gegenüberliegende Seilbahn herhalten. Bitter. Von dort ging es dann die Straße entlang und unter ersten Regentropfen hinunter nach Damüls und zu meinem heutigen Ziel. Trotz der zwei Etappen an einem Tag war es ein eher ruhiger und entspannter Tag, der natürlich durch seine Länge etwas an den Kräften gezehrt hatte.

Hard Facts:

  • Strecke: 17,4 km
  • Aufstieg: 967 m
  • Abstieg: 1411 m
  • Niedrigster Punkt: 1360 m
  • Höchster Punkt: 2040 m

Griaß eich!

P.S.: Hier geht´s zu den Fotos!

 

 

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