Hütte 15: Mugelschutzhaus

Hütte 15: Mugelschutzhaus

Immerhin der Winterraum…

Am Morgen bekam ich den Anruf, dass ich aufgrund eines wichtigen Termins des Pächters doch nicht auf der Hütte schlafen konnte, aber im Winterraum, in dem auch ein Getränkeautomat steht, bleiben könne. Oben angekommen, hatte ich mich zumindest auf ein warmes Abendessen eingestellt, da im Internet stand, dass die Hütte bis 20:00 geöffnet hätte und erst am Dienstag Ruhetag wäre.

War wohl nichts! Angekommen inspizierte ich den Winterraum und fand zumindest eine Decke vor. Der Winterraum war außerdem mit Heizkörpern, 2 Bänken und 2 Tischen ausgestattet. Nachdem ich mich umgezogen hatte, kamen ein paar andere Wanderer an, die ebenfalls ein wenig enttäuscht waren, dass geschlossen war, und daher bald wieder abzogen. Ich hatte nicht viel mit ihnen geredet, da ich von weitem mitbekommen, dass sie Wiener nicht sehr mochten.

Nachdem ich eine der Heizungen eingeschaltet hatte, damit mein T-Shirt über Nacht trocknet, war es schön warm und ich nutzte die Decke als Unterlage, da ich sonst nichts hatte. Es war eigentlich ganz ok. Gegen 4 Uhr dachte ich mir, ich versuche mal den Boden, da man da mehr Freiheit hat, was das Umdrehen betrifft. Den Rucksack nutzte ich quasi als Polster und gegen 6:00 war es dann eh schon hell. Ich nahm mir einen Bergsteigerkuchen aus dem Kühlschrank – Mannerschnitten – und legte entsprechend Geld in die Kassa.

Gegen 7:00 wurde ich dann von 2 tüchtigen Wanderkolleginnen überrascht, die mir nach einem kurzen Gespräch ihren Kuchen überließen. Da eine lange Etappe vor mir lag, packte ich alles zusammen und machte mich dann auf den Weg.

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