Hütte 20: Gîte des Marmottes 

Hütte 20: Gîte des Marmottes   

Überall bekannt…

Als ich in der Unterkunft ankam, wurde ich von meinem Zimmerkollegen aus Roya begrüßt. Ich schilderte ihm meine Geschichte und er erzählte mir, dass er ebenfalls Probleme mit denselben Hunden gehabt hatte. Jedoch konnte er nach ein paar Minuten des Stillstehens seinen Weg fortsetzen ohne eine Bisswunde.

Wie auch in der letzten Unterkunft musste der Rucksack bei den Schuhen bleiben, also packte ich meine mittlerweile sehr große Hausapotheke und alle anderen wichtigen Sachen in eine Kunststoffkiste und nahm sie mit in den 4er-Schlafsaal, den ich mir mit einem älteren Ehepaar teilte. Nicht mal den Schlafsack brauchte ich, da es frische Überzüge gab. 

Nach einer warmen Dusche steckte ich meine elektronischen Geräte an und verarztete meine Wunden nach Anweisung der Ärzte. Beim Abendessen um 19:00 machte ich dann Bekanntschaft mit einem Schweizer und seinem französischen Wanderkollegen, die auch schon von mir gehört hatten. Die zwei bayrischen Jungs hatten meinen Vorfall in die GR5-Welt hinaus getragen. Auf jeden Fall war waren die zwei Männer auch unterwegs nach Nizza und hatten am nächsten Tag dieselbe Etappe wie ich. 

Ich durfte mal wieder alles, was in den großen Essensschüsseln übrigblieb, aufessen, um so meinen Kalorien-Haushalt halbwegs wiederherzustellen. Ich merke mittlerweile, dass die Hose beim Gehen ziemlich stark rutscht, da dürften schon ein paar Kilo gepurzelt sein. Ich zahlte die 49€ für die Halbpension und legte mich schlafen

Frühstück gab es um 7:00 und ich ließ mir genüsslich Zeit, nahm meine Medikamente zu mir und packte mich zusammen. Bevor ich in die Etappe startete, machte ich noch Halt im Supermarkt, um dort Mittagessen sowie einen Becher zum Antibiotika trinken zu kaufen.

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