Etappe 12: Graf-Meran-Haus – Voisthalerhütte

Etappe 12: Graf-Meran-Haus – Voisthalerhütte

Die Letzten werden die Ersten sein…

Bei sehr starkem Wind ging ich, nachdem ich mich von der Verfolgergruppe verabschiedete hatte, in kurzem Leiberl los. Nach wenigen Metern entschloss ich mich dann aber, doch die Regenjacke anzuziehen, da der Wind neben stark auch noch kalt war. Es ging den Teufelssteig hinunter und ich konnte mich wieder an den Weg erinnern. Wie vor 2 Jahren war er auch heuer gar nicht so teuflisch und ich war schnell unten.

Es ging weiter über ein paar Wiesen und Almen und irgendwann war es dann soweit und ich zog die Regenjacke wieder aus, da der Wind schon aufgehört hatte. Ich legte eine kurze Verschnaufpause ein und wurde prompt von meiner Verfolgergruppe überholt. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und so ging ich, nachdem ich ihnen einen kleinen Vorsprung gelassen hatte, weiter.

In einem Waldstück ein wenig später konnte ich sie wieder einholen und beim Vorbeigehen, ließ ich noch ein wenig übermütig fallen, dass ich sowieso Erster auf der Hütte sein würde. Kurz danach kam ich auf eine ewig lange Forststraße, die alleine gar nicht so lustig war, wie vor 2 Jahren. Nachdem ich mir gestern Abend noch einmal den Beitrag von vor 2 Jahren durchgelesen hatte, konnte ich mich an die meisten Abschnitte wieder erinnern.

Von der Göriacher Alm ging es dann durch ein wunderbares Tal und unten angekommen, kam auch wieder der sehr steile Aufstieg auf den Seebergsattel. Schon beim letzten Mal war das ein Krampf. Bergab ging es dann wieder durch den Wald und schon war ich beim Alpengasthof Schuster, wo ich mir ein herrliches Steirer Wiener Schnitzel gönnte. Ein wenig später traf dann auch die Verfolgergruppe ein, die sich auch eine Kräftigung holte.

Nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte, verdeckte eine große Wolke die Sonne, was für den letzten Abschnitt Goldes wert war, da es dann nur mehr ins Tal hineinging und den letzten steilen Anstieg zur Hütte. Im Gegensatz zu vor 2 Jahren wählte ich diesmal die normale Route und nicht den Geheimweg des Wirtes. Im Nachhinein betrachtet ein Fehler, der Weg vor 2 Jahren war viel schöner. Nachdem ich eine längere Pause eingelegt hatte, wurde ich schlussendlich dann noch überholt und verlor das Rennen. Eine Niederlage, die ich aber verkraften konnte.

Hard Facts:

  • Strecke: 24 km
  • Aufstieg: 1050 m
  • Abstieg: 1250 m
  • Niedrigster Punkt: 926 m
  • Höchster Punkt: 1838 m

Griaß eich!

P.S.: Hier geht´s zu den Fotos!

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