Etappe 3: Schönbach – Elsenreith

Etappe 3: Schönbach – Elsenreith

Stempelzeiten beachten…

Obwohl mir beim Aufwachen schon die Sonne ins Gesicht schien, zog ich es vor, nach dem Frühstück mit der Regenjacke in den Tag zu starten. Nach einem kurzen Einkauf bei Nah&Frisch und einem kleinen Anstieg entledigte ich mich dieser aber für den restlichen Tag. Es war wunderbar, nach den letzten 2 Tagen ein paar Sonnenstrahlen zu tanken und ich sog jeden Sonnenstrahl in mich auf.

Heute spürte ich meine Beine noch länger als am Vortag und sie waren erst nach einigen Kilometern wieder voll eingegangen. Über Feld-, Wald- und Forstwege ging es recht flott nach Bad Traunstein. Am Weg hatte ich leichte Orientierungsproblem, da mein 1A Handyprovider leider eine Störung hatte. Ein Blick in den Wanderführer brachte mich dann jedoch schnell wieder auf die richtige Spur. Papierbasiert ist eventuell vielleicht doch nicht so schlecht, wie ich dachte.

In Bad Traunstein ging es vorbei an der schönen Kirche hinunter zum Markt, wo mich ein geschlossenes Gasthaus erwartete. Da ein Auto dort stand, versuchte ich mein Glück und klopfte einfach mal an. Eine nette Dame öffnete und gab mir meinen heiß ersehnten Stempel. Weiter abwärts und entlang einiger Felder führte der Weg dann nahtlos in einen Wald und ehe ich mich verseen konnte, stand ich vor dem Weyrer Teich, wo ich ein kurzes Päuschen einlegte und die diversen Fischertypen vor Ort analysierte. Mir fielen die Schuppen von den Ohren, es gibt sogar Angeln, die piepen, wenn ein Fisch anbeißt. Ich dachte immer, Angeln sei etwas, das man zur Beruhigung macht und wo man sich sehr viel Zeit zum Warten nimmt. Make fishing Grät again!

Weiter durch den Wald und über einen Feldweg kam ich auch schon recht bald in Ottenschlag an. Leider hatte das Gasthaus Renner heute Ruhetag, der Wirt vom Schloss Ottenschlag hatte erst ab 15:00, die Gemeinde nur bis 14:00 geöffnet und alle anderen Gasthäuser schienen verlassen. Nach kurzer Recherche konnte ich Gott sei Dank das Teichstüberl, welches sogar am Weg lag, ausfindig machen und kehrte dort auf ein Stemperl-Zitron ein.

Nachdem lange Sonnenschein gewesen war, merkte ich, wie sich langsam etwas zusammenbraute, und so sah ich zu, dass ich die letzten Kilometer in Richtung Elsenreit schnell hinter mich brachte. Über ein paar Feldwege und Straßen ging es noch und so wie erwartet, begann es – kurz nachdem ich in der heutigen Unterkunft eingekehrt war – zu regnen.

Nachdem ich mittlerweile schon ein wenig im Vorhinein geplant habe, kann ich sagen, dass Montag kein optimaler Starttag für den Nord-Süd-Weitwanderweg ist. Aber ich bin ja sehr situationselastisch und kann mit kurzfristigen Änderungen sehr gut umgehen (wie mein Chef sicher bestätigen kann 😉).

Hard Facts:

  • Strecke: 27 km
  • Aufstieg: 450 m
  • Abstieg: 400 m
  • Niedrigster Punkt: 670 m
  • Höchster Punkt: 922 m

Griaß eich!

P.S.: Hier geht´s zu den Fotos!

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