Hütte 10: Rotstockhütte

Hütte 10: Rotstockhütte

Hütte!

Was für ein schönes Gefühl, endlich eine richtig urige Hütte. Keine Dusche, kein Warmwasser, ein Matratzenlager. Endlich war das Wandergefühl da. Nachdem ich mich mit einer heißen Schokolade aufgewärmt hatte, wurde mir mein Schlafplatz gezeigt. Ich bereitete mein Lager vor und musste feststellen, dass mein Schlafsack nass geworden war. Kein Problem, einfach über den Ofen gehängt und in null Komma nichts war er trocken.

Ich hatte schon im Vorhinein mit Halbpension reserviert und so wartete ich aufs Abendessen, während ich in einem der vorhandenen Bücher schmökerte. Immer mehr Leute trudelten ein und so waren wir am Ende 9 Personen. Eine bunte Mischung: Amerikaner, Belgier, Holländer, Deutsche, nur kein Schweizer saß am Tisch, als uns das Abendessen aufgetischt wurde.

Es herrschte gute Stimmung, das Essen war fast schon zu viel und jeder wurde satt. Als die kleine Nachspeise aufgetragen wurde, opferte ich mich, die übriggebliebene zu essen, damit doch ja die Sonne morgen rauskam, denn auf 2800m würde ich dann doch gerne etwas sehen.

Nachdem ich im Waschhaus nebenan Zähne geputzt hatte, ging es auch schon ab ins Bett, wo die anderen schon tief und fest schliefen. Es war eine recht angenehme Nacht, die von dem ein oder anderen tiefen Schnarcher durchzogen wurde. Wie üblich wurde ich um 6:00 munter und setzte mich in den Gästeraum, um auf das Frühstück zu warten.

Nach dem Frühstück machte ich mich auf den etwas zugeschneiten Weg, um die Königsetappe meiner Tour zu bewältigen.

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