Hütte 2: Refuge de Trébentaz

Hütte 2: Refuge de Trébentaz

Ich armer Bub…

Nachdem ich viel zu spät in der Hütte angekommen war, wurde ich von der äußerst freundlichen Hüttenwirtin auf Englisch begrüßt. Mit einem Lachen und der Frage, warum ich so spät bin, erklärte ich ihr meinen Leidensweg und machte dann mit ihr aus, dass ich kurz runterkommen würde und mich dann zum Essen setzen würde. Sie meinte, dass die anderen Gäste mit dem Essen auf mich warten wollten, aber da ich dann doch soo viel zu spät kam, sie schon alle gegessen hatten. 

Mit einem Lächeln wurde ich dann in der Stube begrüßt und ich setzte mich an einen Tisch. Halbpension, 4 Gänge. Ich musste nach Suppe und halber Hauptspeise leider aufgeben. Mein Körper konnte und wollte einfach nicht. Vielleicht auch, weil ich so viel getrunken hatte über den Tag. 

Nachdem ich es geschafft hatte, vom Tisch aufzustehen, packte ich meinen Rucksack und die Wirtin zeigte mir mein Zimmer. Warme Dusche für 3€ gab es auch. Als ich jedoch im Schlafraum angekommen hatte, beschloss ich, den Weg nach unten nicht mehr wahrzunehmen, genug Abstieg für heute. 

Nach einer Salbung mit Voltaren, versuchte ich krampfhaft, eine geeignete Position für meine Beine zu finden, in der ich sie die ganze Nacht lassen konnte. Ich hatte so viel Angst, dass ich mitten in der Nacht laut schreiend aufwachen würde. Ich würde zwar dann immerhin das Schnarchen des Nachbarn übertönen, aber das würden die anderen Gäste sicher auch nicht cool finden. 5 Minuten später schlief ich auch schon und wachte pünktlich um 6 Uhr auf. 

Ich machte mich auf den Weg nach unten und setzte mich auf die Terrasse und bewunderte die tolle Aussicht. Um 7 Uhr gab es Frühstück und nachdem ich das gestrige Abendessen aufgeholt hatte, zahlte ich die 46€ für die Halbpension und meine Getränke, packte mich zusammen und machte mich auf den Weg.

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