Hütte 4: Refuge Moëde Anterne

Hütte 4: Refuge Moëde Anterne

Nachschlag…

Ziemlich hektisch ging es gerade zu, als ich wenige Minuten nach dem Start des Abendessens ankam. Woran es liegt, dass es nicht überall einheitlich um dieselbe Uhrzeit beginnt, keine Ahnung. Andere Hütten, andere Sitten. Der junge Mann, der hier scheinbar das Sagen hatte, fragte mich, ob es ein Problem für mich wäre, wenn ich allein sitze, das verneinend zeigte er mir den Weg in den Speiseraum im anderen Haus.

Ja, anderes Haus, es gab zwei, jeweils mit Schlafplätzen und Speiseraum, aber nur in einem war eine Küche. War vermutlich sowieso besser, wenn meinen Schweißgeruch niemand aushalten musste. Nachdem ich ein wenig runtergekommen war, reichte man mir vom Nachbartisch den Suppentopf rüber und ich begann den Rest auszulöffeln. Ich finde, es hat schon seinen Charme, wenn man so gemeinsam aus einem Topf isst, nicht wie in den größeren Hütten in Österreich, wo alles fast schon Systemgastronomie gleicht. Generell sind die Hütten hier um einiges kleiner und älter.

Auch wenn ich bei der Reservierung angegeben hatte, dass ich gerne die Fleischvariante als Hauptgang hätte, wurden mir die Nudeln mit Tomatensauce gebracht. Ich sagte kein Wort, es war mir egal, ich bekam sogar Nachschlag. Dessert war ein Fruchtjoghurt aus dem Becher. Nach dem Abendessen bezahlte ich prompt noch die 49€ plus Getränke, damit es in der Früh keinen Stress gibt.

Ohne Dusche, da nicht geöffnet, aber mit Katzenwäsche ging es in ein 8er Zimmer. Ich war bereit zu schlafen, als plötzlich eine Familie mit 4 Kindern die restlichen Betten belegte. Herrlich. Um 6 Uhr gab es Frühstück, dann wurden die Wasserflaschen aufgefüllt, was mittlerweile nicht mehr auf jeder Hütte der Fall ist und dann ging es los. 

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